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Freude am Singen und an der Kameradschaft - seit über 100 Jahren!
 
Die Geschichte des Wirtechors ist in Wort und Bild ausführlicher beschrieben in Mario Nanni's Buch "Die Geschichte der Basler Gastronomie", ISBN 3-7245-1363-1, erschienen im Reinhardt-Verlag.
 
Gruppenbild im Zolli: Schweizer Wirtechortreffen 1954.
 

Leider lässt sich die Geschichte unseres Chors nicht mehr vollständig rekonstruieren, weil die Unterlagen aus der Anfangszeit verschwunden sind. Das genaue Gründungsdatum ist nicht bekannt, doch trug schon beim ersten schweizerischen Wirtetag in Basel anno 1901 eine Gesangssektion des Wirteverbands Basel-Stadt zur Freude der Gäste Lieder vor.

Aus dem Jahr 1926 ist ein Tätigkeitsbericht der Gesangssektion erhalten. Daraus ist unter anderem folgendes zu entnehmen: "Unter der tüchtigen Leitung des Dirigenten und Kollegen Nesselbein wurden 38 Gesangsstunden abgehalten, 21 Wirte sangen im Chor mit, und man hatte bei vier Bestattungen von Kollegen an deren Grab gesungen."

1927 trat der Wirtechor mit einem "flotten Lieder- und Soloprogramm" im Radiosender Basel auf. Natürlich gehörten auch Ausflüge zum Programm der Sänger: 1927 besichtigten sie anlässlich ihres Winterbummels die Flugplatzanlage auf dem Sternenfeld in Birsfelden. Im gleichen Jahr führte ein "Bluestbummel" an den Hallwilersee und ein Sommerausflug zum Gornergrat.

Über die Kriegsjahre wurde der Chor aufgelöst - gelegentliche Zusammenkünfte fanden aber weiterhin statt. 1945 wurde erneute eine Gesangssektion des Wirteverbands Basel-Stadt gegründet, welche sich zunächst glänzend entwickelte und mit grossem Erfolg Sängerwettstreite bestritt.

In den 80er-Jahren kam es zu einem Einbruch der Mitgliederzahlen. Glücklicherweise fanden Sängerfreunde aus dem Baselbiet in die Stadt. Der wieder erstarkte Chor nennt sich seit 1998 "Wirte-Chor beider Basel".

 
Eine Gesangs-Probe des Wirtechors im Jahr 1966.
  

"Wenn die Stille droht" - Artikel im GastroJournal vom 9. Juni 2011
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